Die Serie ‚error’ setzt sich mit gewolltem Ungewollten auseinander. Der Ansatz zu ‚error’ basiert auf der überlegten Verfolgung des Zufalls. In Abläufen gibt es immer unbekannte, unkontrollierbare Elemente, die durch ihre Unberechenbarkeit Unerwartetes erschaffen.
Fehler entstehen, weil was geschieht. In diesem Fall, der Versuch Gedanken in Fotografien zu fassen. Ausgelöst durch Versagen technischer und menschlicher Natur, vermischt der Zufall Fotografien und vereinigt sie als Doppelbelichtung auf einem Negativ. Die einzelnen Bilder entwickeln einen Dialog zwischen verschiedenen Gedanken und deren Überlagerung und verursachen dadurch eine eigene Aussage.
Die Bilder wurden mit analogen Fotokameras auf Film gemacht und im nachhinein nicht manipuliert.
Thierry Kleiner




